Social Media starke Marken

Hintergrundbericht zur Nutzung Social-Media-starker-Marken

Wie Social Media starke Marken die Nachfrage im Gartencenter ankurbeln

Die Kaufentscheidungen im Gartenmarkt entstehen heute weit vor dem Besuch im Gartencenter. Social Media hat sich zu einem der wichtigsten Impulsgeber entwickelt: Trends, Problemlösungen und Produktideen verbreiten sich dort in rasanter Geschwindigkeit. Für Gartencenter bedeutet das, dass Marken mit starker digitaler Präsenz einen messbaren Einfluss auf die Nachfrage am POS haben.

Warum Social Media für Gartencenter ein strategischer Faktor ist
1. Nachfrage entsteht digital – nicht erst am RegalViele Kundinnen und Kunden kommen heute mit einem klaren Bild davon ins Gartencenter, was sie suchen. Dieses Bild entsteht durch:
• kurze, erklärende Videos
• inspirierende Vorher Nachher Formate
• Problemlösungsbeiträge („Was tun bei angefressenen Blättern?“, „Wie topfe ich richtig um?“)• Empfehlungen von Creatorinnen und Creatorn.
Wenn Marken ihre Produkte dort sichtbar machen, entsteht ein Vorverkaufseffekt: Die Nachfrage ist bereits geweckt, bevor das Produkt im Regal entdeckt wird.

2. Social Media schafft Vertrauen und KompetenzGerade im Gartenbereich sind viele Produkte erklärungsbedürftig. Marken, die regelmäßig Wissen vermitteln, schaffen:
• Orientierung
• Vertrauen
• ein Gefühl von Sicherheit bei der Anwendung

Das reduziert den Beratungsaufwand im Gartencenter und erhöht die Kaufbereitschaft.

Influencer_Social Media_Gesicht_Bild von Gerd Altmann auf Pixabay.jpg

3. Reichweite, die Gartencenter nicht selbst erzeugen können
Professionelle Markenkommunikation in Social Media ist aufwendig. Nur wenige Gartencenter können diese Reichweite aus eigener Kraft aufbauen. Lieferanten, die kontinuierlich investieren, übernehmen diese Rolle — und lenken Aufmerksamkeit auf Sortimente, die später im Gartencenter gekauft werden.

Beispielhafte Marken, die diese Mechanik bereits nutzen
Einige Hersteller im Markt zeigen seit Jahren, wie wirkungsvoll Social Media eingesetzt werden kann. Dazu gehören etwa Unternehmen, die:
• biologische Pflanzenschutzlösungen verständlich erklären
• Substrate und Düngesysteme in praxisnahen Tutorials zeigen
• hochwertige Handgeräte in Anwendungsvideos demonstrieren
• mit Influencern zusammenarbeiten, die Urban Gardening und Indoor Pflanzenpflege populär machen.
Marken wie Neudorff, Nebelung oder Westland (z. B. Seramis, Substrate, Düngesysteme, Tools) gehören zu jenen, die diese Mechanik besonders konsequent nutzen. Sie erzeugen digitale Aufmerksamkeit, die direkt in die Fläche der Gartencenter hineinwirkt — ohne dass das Gartencenter selbst aktiv werden muss. Gartencenter, die diese „Vorlagen“ nutzen, können erfolgreicher verkaufen. Führen Sie Produkte und Marken, die im Netz aktiv sind, sprechen Sie Kunden dadurch gezielt an. Verbreiten Sie den Content auf Ihrem Accounts, wirkt dies zusätzlich werblich für Sie.

Social Media_Weblinks_Bild von Gerd Altmann auf Pixabay.jpg

Das Potenzial für die Branche
Die Verbindung aus Social Media starken Lieferanten und professionellen Gartencentern bietet langfristig große Chancen:
• Höhere Frequenz durch digital inspirierte Kundinnen und Kunden
• Mehr Wertschöpfung durch erklärungsbedürftige, hochwertige Sortimente
• Stärkere Positionierung als moderner, kompetenter Fachhandel
• Bessere Erreichbarkeit jüngerer Zielgruppen

Gartencenter, die diese Dynamik verstehen und aktiv nutzen, profitieren doppelt: Sie erhalten nicht nur fertige Nachfrage, sondern auch Themen, die sie in der Fläche sichtbar spielen können.


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